Öffentlichkeitsarbeit
Momentla!
Seit Juni 2016 erscheint im alexander, einer von der FAU herausgegebenen Zeitschrift zu Themen aus Forschung, Lehre und Hochschulleben, eine Artikelserie aus dem Fränkischen Wörterbuch, die unter der Überschrift "Momentla!" firmiert. Das "Momentla!" gewährt dem Leser - wie ein Schnappschuss dem Betrachter - neben der reinen Sachinformation unverstellte Einblicke in das Wesen des Fränkischen.
- Wenn einer, der mit Mühe kaum (alexander Nr. 116, August 2021, S. 16)
- Rach ned su ugälli noo! (alexander Nr. 115, April 2021, S. 23)
- A fancy Fregger - oder die Suche nach Wortverwandten (alexander Nr. 114, November 2020, S. 13)
- Stöberwochen! (alexander Nr. 113, Mai 2020, S. 26)
- *i/*e/*a? (alexander Nr. 112, Dezember 2019, S. 17)
- Grenzfälle! (alexander Nr. 111, Juli 2019, S. 21)
- Spültrieb! (alexander Nr. 110, März 2019, S. 31
- Lecker, lecker, lecker... (alexander Nr. 109 Dezember 2018, S. 29)
- Wissensmärkte (alexander Nr. 108 August 2018, S. 13)
- Eine Blume für Holly? (alexander Nr. 107 März 2018, S. 17)
- A vaschlofns Reef und andere Saumselige (alexander Nr. 106 Dezember 2017, S. 15)
- Maßeinheiten der Liebe? (alexander Nr. 105 Juli 2017, S. 17)
- A schäine Woar? Eine schöne Ware? (alexander Nr. 104 März 2017, S. 15)
- Hausmannskost trifft Exotik (alexander Nr. 103 Oktober 2016, S. 11)
- Wie heißt schales Bier auf Fränkisch? (alexander Nr. 102 Juni 2016, S. 19)
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Blog
Das Tagesgeschäft am Fränkischen Wörterbuch besteht im Wesentlichen aus der Klassifikation und der Interpretation von Wortbelegen. Hierfür ist es notwendig, Zusammenhänge und Unterschiede zwischen den Wörtern bis ins Detail zu analysieren. Die Ergebnisse dieser Analysen gehen in das Wörterbuch ein, sind als solche aber nicht dokumentiert. Daher wählen wir für das Blog solche Analysen aus, die entweder Sonderfälle unserer Arbeit aufzeigen oder repräsentativ für unsere Arbeit sind. Mit dem Blog wollen wir sowohl die nicht-wissenschaftliche als auch die wissenschaftliche Öffentlichkeit erreichen, um unsere Arbeit vorzustellen und Streitfälle zu diskutieren.
Blogbeiträge:
„Das Bier ist matt.“ (von Almut König)
https://fraenkisch.hypotheses.org/15"Sommerfreuden? (von Almut König) https://fraenkisch.hypotheses.org/date/2016/08
"Einfälle wie ein altes Haus" (von Laura Högner) https://fraenkisch.hypotheses.org/date/2016/11
"kreischen - kreißen - kreißten" (von Alfred Klepsch) https://fraenkisch.hypotheses.org/date/2017/02
Nahezu täglich finden wir Belege, die uns überraschen. Sei es, weil sie besonders witzig, besonders skurril oder auf andere Weise auffällig sind. Solche Belege veröffentlichen wir gerne per Twitter, damit die Öffentlichkeit sie so schnell wie möglich lesen kann.
z.B.
Hier war eigentlich nach dem Verb ō’schnagng gefragt, das „herumlaufen, wo man eigentlich nichts zu suchen hat“ bedeutet. ō’schnagng kannte die Gewährsperson aus Burgwindheim in Oberfranken nicht. Stattdessen schrieb sie Seid iä auf dä Wurscht rumgloffen („Seid ihr auf der Wurst herumgelaufen“). Was für eine wunderbare Metapher für die Handlung „herumlaufen, wo man eigentlich nichts zu suchen hat“.